Schule des Schreibens – Die große Romanwerkstatt: Ein Weg zur Autor:innenkompetenz
Tami Leysing • 17. Dezember 2024
Schule des Schreibens – Die große Romanwerkstatt: Ein Weg zur Autor:innenkompetenz
51/2024
Einen eigenen Roman
schreiben, davon habe ich schon immer geträumt. Vor einigen Jahren beschloss ich, nach der Lektüre der unterschiedlichsten Schreibratgeber diesen Schritt zu wagen. Doch unterstützend war mir auch wichtig, professionelles Feedback
zu meinen Texten zu erhalten, um daran wachsen zu können? Da ich bereits das Manuskript eines Thriller geschrieben hatte, entschied ich mich dafür, diese Rohfassung sollte mein Projekt für Die große Romanwerkstatt der Schule des Schreibens
werden. Und vielleicht könnte dieser Lehrgang auch genau der Weg sein, den du suchst? Über 30 Monate investierte ich viel Zeit und Herzblut, um tief in die Kunst des Schreibens einzutauchen, ich erlernte nicht nur autodidaktisch, sondern mit der Unterstützung des Tutors Mick Schulz, der selbst bereits etliche Krimis veröffentlicht hat, die wichtigsten Techniken. und entwickelst deinen eigenen Stil. Diese Ausbildung ist nicht nur eine kreative Reise, der dir zeigt, wie du Schritt für Schritt deine Vision vom eigenen Roman verwirklichst, sondern auch ein strukturierter Fahrplan, der dich durch die einzelnen Phasen eines Buchprojekts begleitet
Ich teile hier meine Erfahrungen , die aufzeigen worauf es in der großen Romanwerkstatt ankommt, welche Bereiche du durchläufst und wie du von den Einsendeaufgaben und dem persönlichen Feedback der Fernlehrer:innen profitierst. Wenn du mehr über die Inhalte und meinen Weg erfahren willst, bist du hier richtig. Die Schule des Schreiben gibt dir die Struktur der Verwirklichung eines Romanprojektes und zeigt dir, wie du deine Schreibkompetenz von Grund auf aufbauen kannst!
Warum die große Romanwerkstatt?
Das Schreiben eines Romans ist eine Herausforderung – nicht nur kreativ, sondern auch technisch. Die große Romanwerkstatt der Schule des Schreibens hilft dir, diese Hürden zu meistern. Du lernst, wie ein Roman aufgebaut ist, entwickelst spannende Charaktere und fesselnde Handlungsstränge und vertiefst dein Verständnis für die Kunst des Schreibens. Gleichzeitig bekommst du die Möglichkeit, dich mit anderen Schreibenden auszutauschen und von erfahrenen Fernlehrer:innen individuelles Feedback zu erhalten.
Warum die große Romanwerkstatt?
Das Schreiben eines Romans ist eine Herausforderung – nicht nur kreativ, sondern auch technisch. Die große Romanwerkstatt der Schule des Schreibens hilft dir, diese Hürden zu meistern. Du lernst, wie ein Roman aufgebaut ist, entwickelst spannende Charaktere und fesselnde Handlungsstränge und vertiefst dein Verständnis für die Kunst des Schreibens. Gleichzeitig bekommst du die Möglichkeit, dich mit anderen Schreibenden auszutauschen und von erfahrenen Fernlehrer:innen individuelles Feedback zu erhalten.
Was diese Ausbildung so besonders macht:
• Sie bietet dir eine fundierte, praxisorientierte Schreibausbildung.
• Du arbeitest flexibel von zu Hause aus und passt das Lernen deinem Alltag an.
• Mit jedem Modul wächst dein Können, und du kommst deinem Ziel Schritt für Schritt näher.
Der Lehrplan: Schritt für Schritt zum eigenen Roman
Die große Romanwerkstatt gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die dir alle notwendigen Werkzeuge an die Hand geben, um deinen Roman zu schreiben. Hier sind einige der wichtigsten Bereiche, die du während der Ausbildung durchläufst:
1. Grundlagen des Schreibens: Der Startpunkt deiner Reise
Bevor du mit deinem Roman beginnst, lernst du die Basics: Wie schreibst du eine spannende Szene? Welche Erzählperspektive passt zu deiner Geschichte? Wie findest du deine eigene Stimme? Diese Grundlagen sind essenziell, um ein solides Fundament für dein Buch zu legen.
• Sie bietet dir eine fundierte, praxisorientierte Schreibausbildung.
• Du arbeitest flexibel von zu Hause aus und passt das Lernen deinem Alltag an.
• Mit jedem Modul wächst dein Können, und du kommst deinem Ziel Schritt für Schritt näher.
Der Lehrplan: Schritt für Schritt zum eigenen Roman
Die große Romanwerkstatt gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die dir alle notwendigen Werkzeuge an die Hand geben, um deinen Roman zu schreiben. Hier sind einige der wichtigsten Bereiche, die du während der Ausbildung durchläufst:
1. Grundlagen des Schreibens: Der Startpunkt deiner Reise
Bevor du mit deinem Roman beginnst, lernst du die Basics: Wie schreibst du eine spannende Szene? Welche Erzählperspektive passt zu deiner Geschichte? Wie findest du deine eigene Stimme? Diese Grundlagen sind essenziell, um ein solides Fundament für dein Buch zu legen.
Tipps für den Einstieg:
• Schreibe täglich kurze Texte, um deine Schreibmuskeln zu trainieren.
• Experimentiere mit unterschiedlichen Perspektiven und Erzählstilen, um herauszufinden, was dir liegt.
• Lies bewusst: Achte darauf, wie Autor:innen, die du bewunderst, ihre Geschichten aufbauen.
2. Charakterentwicklung: Lebendige Figuren erschaffen
Spannende Charaktere sind das Herzstück jedes Romans. In der großen Romanwerkstatt lernst du, wie du authentische Figuren mit Stärken, Schwächen und einer nachvollziehbaren Entwicklung kreierst.
• Schreibe täglich kurze Texte, um deine Schreibmuskeln zu trainieren.
• Experimentiere mit unterschiedlichen Perspektiven und Erzählstilen, um herauszufinden, was dir liegt.
• Lies bewusst: Achte darauf, wie Autor:innen, die du bewunderst, ihre Geschichten aufbauen.
2. Charakterentwicklung: Lebendige Figuren erschaffen
Spannende Charaktere sind das Herzstück jedes Romans. In der großen Romanwerkstatt lernst du, wie du authentische Figuren mit Stärken, Schwächen und einer nachvollziehbaren Entwicklung kreierst.
So bringst du deine Figuren zum Leben:
• Erstelle ein detailliertes Charakterprofil für jede wichtige Figur. Überlege dir, was sie antreibt, wovor sie
Angst hat und was ihre Ziele sind.
• Schreibe Dialoge, die ihre Persönlichkeit und Emotionen widerspiegeln.
• Lass deine Figuren in Konflikte geraten – dadurch wachsen sie und werden greifbarer.
3. Plotentwicklung: Den roten Faden finden
Ein gut durchdachter Plot hält deine Leser:innen bei der Stange. In diesem Modul lernst du, wie du eine Geschichte entwickelst, die sowohl spannend als auch schlüssig ist. Von der Grundidee über Wendepunkte bis zum Finale – hier bekommst du die Tools, um deine Handlung in Form zu bringen.
• Erstelle ein detailliertes Charakterprofil für jede wichtige Figur. Überlege dir, was sie antreibt, wovor sie
Angst hat und was ihre Ziele sind.
• Schreibe Dialoge, die ihre Persönlichkeit und Emotionen widerspiegeln.
• Lass deine Figuren in Konflikte geraten – dadurch wachsen sie und werden greifbarer.
3. Plotentwicklung: Den roten Faden finden
Ein gut durchdachter Plot hält deine Leser:innen bei der Stange. In diesem Modul lernst du, wie du eine Geschichte entwickelst, die sowohl spannend als auch schlüssig ist. Von der Grundidee über Wendepunkte bis zum Finale – hier bekommst du die Tools, um deine Handlung in Form zu bringen.
Tipps für das Plotten:
• Arbeite mit der Schneeflockenmethode oder der Heldenreise, um Struktur in deine Geschichte zu bringen.
• Plane die wichtigsten Wendepunkte, bevor du mit dem Schreiben beginnst.
• Baue Spannung auf, indem du Konflikte und Überraschungen einstreust.
4. Stil und Sprache: Deine Stimme finden
Die Sprache eines Romans ist mehr als nur Mittel zum Zweck – sie verleiht deinem Buch Charakter. Du lernst, wie du mit deinem Stil Atmosphäre erschaffst und deine Leser:innen in den Bann ziehst.
• Arbeite mit der Schneeflockenmethode oder der Heldenreise, um Struktur in deine Geschichte zu bringen.
• Plane die wichtigsten Wendepunkte, bevor du mit dem Schreiben beginnst.
• Baue Spannung auf, indem du Konflikte und Überraschungen einstreust.
4. Stil und Sprache: Deine Stimme finden
Die Sprache eines Romans ist mehr als nur Mittel zum Zweck – sie verleiht deinem Buch Charakter. Du lernst, wie du mit deinem Stil Atmosphäre erschaffst und deine Leser:innen in den Bann ziehst.
So entwickelst du deinen Stil:
• Experimentiere mit Wortwahl und Satzrhythmen, bis du einen Stil findest, der sich authentisch anfühlt.
• Lies deine Texte laut vor, um sicherzustellen, dass sie flüssig und lebendig klingen.
• Hole dir Feedback ein – andere erkennen oft, was deinen Stil besonders macht.
5. Überarbeitung: Aus einem Entwurf ein Meisterwerk machen
Das Schreiben eines Romans endet nicht mit dem letzten Satz – es beginnt erst richtig. Die Überarbeitung ist ein zentraler Bestandteil der großen Romanwerkstatt. Du lernst, wie du deinen Text kritisch analysierst, Schwachstellen findest und dein Manuskript optimierst.
• Experimentiere mit Wortwahl und Satzrhythmen, bis du einen Stil findest, der sich authentisch anfühlt.
• Lies deine Texte laut vor, um sicherzustellen, dass sie flüssig und lebendig klingen.
• Hole dir Feedback ein – andere erkennen oft, was deinen Stil besonders macht.
5. Überarbeitung: Aus einem Entwurf ein Meisterwerk machen
Das Schreiben eines Romans endet nicht mit dem letzten Satz – es beginnt erst richtig. Die Überarbeitung ist ein zentraler Bestandteil der großen Romanwerkstatt. Du lernst, wie du deinen Text kritisch analysierst, Schwachstellen findest und dein Manuskript optimierst.
Tipps fürs Überarbeiten:
• Lass dein Manuskript eine Weile ruhen, bevor du es erneut liest. So bekommst du einen klareren Blick.
• Fokussiere dich bei jedem Durchgang auf einen bestimmten Aspekt, z. B. Logik, Dialoge oder Emotionen.
• Nutze das Feedback deiner Fernlehrer:innen, um gezielt an deinen Schwächen zu arbeiten.
Feedback und Austausch: Der Schlüssel zur Weiterentwicklung
Einer der größten Vorteile der großen Romanwerkstatt ist das Feedback, das du zu deinen Einsendeaufgaben erhältst. Deine Fernlehrer:innen geben dir nicht nur konstruktive Kritik, sondern auch konkrete Tipps, wie du deine Texte verbessern kannst. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Schreibenden auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu lernen.
• Lass dein Manuskript eine Weile ruhen, bevor du es erneut liest. So bekommst du einen klareren Blick.
• Fokussiere dich bei jedem Durchgang auf einen bestimmten Aspekt, z. B. Logik, Dialoge oder Emotionen.
• Nutze das Feedback deiner Fernlehrer:innen, um gezielt an deinen Schwächen zu arbeiten.
Feedback und Austausch: Der Schlüssel zur Weiterentwicklung
Einer der größten Vorteile der großen Romanwerkstatt ist das Feedback, das du zu deinen Einsendeaufgaben erhältst. Deine Fernlehrer:innen geben dir nicht nur konstruktive Kritik, sondern auch konkrete Tipps, wie du deine Texte verbessern kannst. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Schreibenden auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu lernen.
So nutzt du Feedback effektiv:
• Nimm Kritik als Chance wahr, deine Fähigkeiten zu verbessern.
• Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstehst – deine Lehrer:innen sind da, um dir zu helfen.
• Überarbeite deinen Text auf Grundlage des Feedbacks und sieh dir an, wie er sich dadurch verändert.
Flexibles Lernen: Dein Tempo, dein Stil
Die große Romanwerkstatt ist so konzipiert, dass du sie flexibel in deinen Alltag integrieren kannst. Ob du Vollzeit arbeitest, Kinder hast oder einfach in deinem eigenen Rhythmus lernen möchtest – du kannst die Inhalte so bearbeiten, wie es für dich passt.
Dein Roman, dein Erfolg
Die große Romanwerkstatt der Schule des Schreibens ist mehr als nur ein Kurs – sie ist eine wunderbare Aufgabe, die dich wachsen lässt. Du lernst nicht nur die technischen Aspekte des Schreibens, sondern auch, wie du deine eigene Stimme findest und eine Geschichte erzählst, die andere berührt. Mit jedem Modul kommst du deinem Ziel näher, und am Ende hältst du nicht nur einen Roman in den Händen, sondern auch die Gewissheit, dass du das Zeug zur Autor:in hast.
Ich bin so dankbar über die sehr ausführlichen Anmerkungen, die ich für einzelne Szenen in meinem Thriller erhalten habe. Mir wurden meine Defizite aufgezeigt, so dass ich ganz intensiv an meinem eigenen Reifeprozess wachsen konnte. Das Lernen endet nicht nach diesem Lehrgang. Nein, du wächst mit jedem neunen Buchprojekt und verbesserst Stück für Stück deine Routine und deine Schreib-Skills. Diese Idee, die Ausbildung zu absolvieren hat mich Jahre vorher schon begleitet. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich finanziell und auch hinsichtlich zeitliche Kapazitäten so weit war, mir diese Ausbildung zu ermöglichen. Von dem Feedback, das ich erhalten habe, werde ich auch die nächste Zeit profitieren. Deshalb von mir eine absolute Empfehlung. Trau dich!
Und obwohl auch der ein oder andere Zweifel während der Ausbildung aufgekommen ist, habe ich immer weitergemacht, mich nicht davon abbringen lassen zu schreiben. Das Schreiben ist eine Leidenschaft, ein innerer Drang, dem man nicht entkommen kann. Das wurde mir in dieser Lernphase immer mehr bewusst. Schreibtage waren glückliche Tage und bescherten mir Zufriedenheit. Jetzt bin ich davon überzeugt, dass egal welche Hürde sich auftun wird, ich werde sie meistern. Ich werde lernen, weiterschreiben und dankbar sein, dass ich für mein Leben etwas gefunden habe, was mir Sinn gibt. Vielleicht gehörst auch du zu diesen Menschen, die aus dem Schreiben ihre Kraft ziehen.
• Nimm Kritik als Chance wahr, deine Fähigkeiten zu verbessern.
• Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstehst – deine Lehrer:innen sind da, um dir zu helfen.
• Überarbeite deinen Text auf Grundlage des Feedbacks und sieh dir an, wie er sich dadurch verändert.
Flexibles Lernen: Dein Tempo, dein Stil
Die große Romanwerkstatt ist so konzipiert, dass du sie flexibel in deinen Alltag integrieren kannst. Ob du Vollzeit arbeitest, Kinder hast oder einfach in deinem eigenen Rhythmus lernen möchtest – du kannst die Inhalte so bearbeiten, wie es für dich passt.
Dein Roman, dein Erfolg
Die große Romanwerkstatt der Schule des Schreibens ist mehr als nur ein Kurs – sie ist eine wunderbare Aufgabe, die dich wachsen lässt. Du lernst nicht nur die technischen Aspekte des Schreibens, sondern auch, wie du deine eigene Stimme findest und eine Geschichte erzählst, die andere berührt. Mit jedem Modul kommst du deinem Ziel näher, und am Ende hältst du nicht nur einen Roman in den Händen, sondern auch die Gewissheit, dass du das Zeug zur Autor:in hast.
Ich bin so dankbar über die sehr ausführlichen Anmerkungen, die ich für einzelne Szenen in meinem Thriller erhalten habe. Mir wurden meine Defizite aufgezeigt, so dass ich ganz intensiv an meinem eigenen Reifeprozess wachsen konnte. Das Lernen endet nicht nach diesem Lehrgang. Nein, du wächst mit jedem neunen Buchprojekt und verbesserst Stück für Stück deine Routine und deine Schreib-Skills. Diese Idee, die Ausbildung zu absolvieren hat mich Jahre vorher schon begleitet. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich finanziell und auch hinsichtlich zeitliche Kapazitäten so weit war, mir diese Ausbildung zu ermöglichen. Von dem Feedback, das ich erhalten habe, werde ich auch die nächste Zeit profitieren. Deshalb von mir eine absolute Empfehlung. Trau dich!
Und obwohl auch der ein oder andere Zweifel während der Ausbildung aufgekommen ist, habe ich immer weitergemacht, mich nicht davon abbringen lassen zu schreiben. Das Schreiben ist eine Leidenschaft, ein innerer Drang, dem man nicht entkommen kann. Das wurde mir in dieser Lernphase immer mehr bewusst. Schreibtage waren glückliche Tage und bescherten mir Zufriedenheit. Jetzt bin ich davon überzeugt, dass egal welche Hürde sich auftun wird, ich werde sie meistern. Ich werde lernen, weiterschreiben und dankbar sein, dass ich für mein Leben etwas gefunden habe, was mir Sinn gibt. Vielleicht gehörst auch du zu diesen Menschen, die aus dem Schreiben ihre Kraft ziehen.
Dann wage es:
👉 Lass den Traum vom eigenen Buch wahr werden! Besuche die Webseite der Schule des Schreibens, melde dich an und starte noch heute. Dein Roman wartet darauf, geschrieben zu werden! 💖
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KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.

14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.

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