Rückblick Januar 2025

Tami Leysing • 1. Februar 2025

Rückblick Januar 2025

05/2025

Auch in diesem Jahr werde ich wieder versuchen, den monatlichen Rückblick zu erstellen. Einmal, um euch einen fortlaufenden Einblick zu geben und zum anderen, um mir meiner kleinen Erfolge bewusst zu werden. Ich neige immer wieder dazu, nicht zu würdigen, was ich tatsächlich geschafft habe. Nur durch das Innehalten und Reflektieren realisiere ich, was ich tatsächlich geleistet habe. Eine gute Gelegenheit, auch euch da draußen dazu aufzumuntern, euch für eure Erfolge zu feiern. Auch wenn sie noch so klein sind! Wenn wir uns selbst nicht wertschätzen und an uns glauben, weshalb sollten es sonst die Menschen in unserem Umfeld tun? Deshalb mein Motto für den Januar:

Glaube an dich, folge deinen Herzen, sei mutig, vertraue auf deine Stärken, genieße die kleinen Dinge und höre niemals auf zu träumen.

KISS & FLY 

Band 1 der KISS-Reihe


Im Januar sind im Manuskript 7.063 Wörter dazugekommen. Ich hab noch viel Zeit mit der Recherche verbracht, mir unendlich viele Dokumentationen angesehen und natürlich den Stream der legendären Night of the Jumps. Emmi als Protagonistin wird mir immer vertrauter. Auch das FMX-Team mit allen Playern nimmt langsam Gesalt an. In den ersten Kapiteln durchlebte ich den Schmerz von Emmi und Vinz. Jetzt bin ich gespannt, ob sich die Figuren meinem Plot fügen oder ob es mich an der einen oder anderen Stelle, wie des öfteren, in eine überraschende Richtung führen wird. Auf jeden Fall macht mir das Schreiben unendlich viel Spaß. Allein das Thema reißt mich mit!


Der Spaziergang


In der ersten Januar-Woche, es war ein sonniger Tag, eiskalt, aber perfekt für einen Spaziergang. Ich packte mich gut ein, lief in den Wald und folgte keinem vorgebenen Pfad sondern bog an jeder Weggabelung einfach da ab, wo es mich gerade hinzog. Ihr könnt euch denken, dass unter diesen Umständen, mein Spaziergang nicht gerade kurz wurde. Und wie es immer so ist: lässt man sich treiben entdeckt man viele neue Dinge oder kommt im besten Fall auf neue Ideen. Genau so war es. Wie schön wäre es doch, jeden einzelnen Spaziergang im Jahr mit einem ganz bestimmten Gedanken zu verknüpfen. Für diesen einen Spaziergang ließ ich mich von dem Wort "Vertrauen" beflügeln. Zum einen erschien es mir für den Jahresanfang eine gute Gelegenheit, zum anderen und das wissen wir alle, finden wir im Alltag oft keine Gelegenheit sich intensiv mit uns zu befassen. Ich habe also beschlossen, dass ich mich nach solchen Spaziergängen hinsetze und aufschreibe, was mir zu diesen Gedanken einfällt. So ist zum Thema Vertrauen ein kleine Reflektion von 1.078 Worten entstanden. Mit Worten die mich berühren.


Tami’s Lese-Auszeit

Aus Staub und Knochen 

von Kathryna Kaa 


Es ist lange her, dass ich mich beim Lesen auf Grusel, Horror oder Übernatürliches eingelassen habe. Ich bin auf Kathryna Kaa in einem Podcast aufmerksam geworden und so habe ich mich entschlossen, mal wieder in mystische Welten einzutauchen. 

In "Aus Staub und Knochen" entführt uns die Autorin in eine Familie voller Geheimnisse.  Die Geschichte folgt der Protagonistin, die mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten, die Dämonen anderer Menschen erkennen kann. Bisher aber verdrängt sie diese Gabe, da sie in Kindheitstagen etwas Schlimmes erlebt hat. Ihre beste Freundin aber, ist genau auf diese Fähigkeit angewiesen und bittet Ava Summerspell um Hilfe. Während sie versucht, die Dämonen in ihrem Umfeld in Schach zu halten, trudelt sie immer Tiefer in eine Welt von Schmerz, unerfüllter Liebe und den Tod ein. Während sie damit ringt ihren Platz in einer von Schatten und Licht geprägten Realität zu finden.

Als jemand, der längere Zeit keine mystischen Bücher gelesen hatte, fiel es mir zunächst schwer, mich in die Geschichte einzufinden. Doch der Gedanke, dass Menschen von ihren inneren Dämonen geleitet werden, übte eine besondere Faszination auf mich aus. Diese Thematik wurde meisterhaft umgesetzt und zog mich schließlich in ihren Bann. Die Darstellung der unerfüllten Liebe und die Frage, wie weit wir gehen würden, um sie zu erfüllen, sind zentrale Motive des Romans.  Insgesamt ist "Aus Staub und Knochen" eine fesselnde Lektüre, die auch für zart beseitete Gemüter noch gut lesbar ist.





von Tami Leysing 13. September 2026
KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.
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12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.