Buchblog: Bücher, Lesetipps und Rezensionen
Sandra Strehle • 22. Mai 2025
Wenn Pferdeliebe auf Krimispannung trifft
21/2025
Wenn Pferdeliebe auf Krimispannung trifft - Mein liebster Krimi
Als Pferdenärrin mit Herz war ich sofort begeistert, als ich durch ein Gewinnspiel auf Anna Castronovos Pferdekrimis aufmerksam wurde – und tatsächlich: Ich hatte das Glück, den ersten Band Black Night – Das Experiment zugeschickt zu bekommen. Jippihhh! Und schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Annas Schreibstil ist bildhaft, flüssig und emotional mitreißend – ihre Sprache hat mich sofort gepackt.
Was mich besonders berührt hat: Die Mischung aus spannendem Kriminalfall, fundiertem Hintergrundwissen und einer authentischen Hauptfigur. Anne Moll, Mutter einer Teenagerin, wirkt so echt, so nachvollziehbar – auch weil sie emotional an ihre Grenzen stößt. Diese Facette hat mich persönlich tief berührt, weil sie zeigt, wie vielschichtig Muttersein (auch abseits des Sattels) sein kann.
Was Anna Castronovo hier geschaffen hat, ist nicht nur lesenswert, sondern wichtig. Denn sie nimmt sich Themen an, über die viel zu selten gesprochen wird – kriminelle Machenschaften im Pferdesport, ethische Grenzüberschreitungen, und die Schattenseiten eines Systems, das sonst oft nur für Glanz und Medaillen bekannt ist.
Ich möchte Annas Bücher deshalb nicht nur empfehlen, weil sie spannend und gut geschrieben sind – sondern auch, weil ich es für wichtig halte, dass diese Missstände öffentlich gemacht werden. Und weil ich weiß: Leser:innen, die Pferde lieben, werden mit diesen Büchern eine echte literarische Entdeckung machen.
Wer ist Anna Castronovo?
Anna Castronovo ist eine Autorin, die das Schreiben liebt, seit sie sprechen kann. Bereits im Kindergarten diktierte sie ihr erstes Buch. Heute ist sie nicht nur erfolgreiche Autorin, sondern auch erfahrene Journalistin mit fundiertem Fachwissen rund ums Pferd.
Während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Fachzeitschrift BAYERNS PFERDE eignete sie sich umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Reitlehre, Zucht & Sport, Pferdemedizin, Haltung und Recht an. Seit 2013 arbeitet sie als freie Journalistin für zahlreiche Fachzeitschriften. Pferde sind für Anna nicht nur Beruf, sondern auch Herzenssache – sie reitet seit ihrer Kindheit, besitzt ein eigenes Pferd und verfügt über eine Ausbilderlizenz.
Als Autorin wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 gewann ihr historischer Roman Klosterkind den Skoutz Award. Ihre Werke Fluch der Saline und Kaktusfeigen standen auf der Shortlist für den Tolino Newcomer-Preis – ersterer auch für den Lovelybooks-Leserpreis.
Privat schlägt Annas Herz für Italien. Nach dem Abitur lebte sie eine Zeit lang in ihrem Lieblingsland, lernte Italienisch, legte die Übersetzerprüfung ab und heiratete in eine sizilianische Großfamilie ein. Heute lebt sie in München und verbringt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern jedes Jahr mehrere Wochen am Meer – dort entstehen auch ihre Romane.
Diese persönliche Mischung aus Liebe zu Sprache, Pferden und Natur prägt ihre Bücher – und macht sie zu einer Stimme, die in meinen Augen heraussticht. Nun aber mehr zu ihren Büchern:
Ein Blick in die dunklen Ställe: Die Pferdekrimis von Anna Castronovo
In der Welt des Pferdesports glänzen Medaillen und Pokale – doch was verbirgt sich hinter den Kulissen? Die Journalistin und Autorin Anna Castronovo nimmt uns mit auf eine spannende Reise zu den Schattenseiten des Reitsports. Mit ihren beiden Pferdekrimis „Black Night – Das Experiment“ und „Stutenblut – Der Skandal“ beleuchtet sie Themen wie Klonen, Massentierhaltung und die Machenschaften der Pharmaindustrie.
Black Night – Das Experiment
Im ersten Band der „Black-Night-Pferdekrimis“ steht Kommissarin Anne Moll vor einem mysteriösen Fall: Auf einem Dressurturnier taucht plötzlich der Doppelgänger eines berühmten Pferdes auf – und verschwindet nach einem verpatzten Start genauso schnell wieder. Kurz darauf wird sein Reiter tot in den Peene-Sümpfen gefunden. Anne beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Netzwerk aus illegalem Pferdeklonen und skrupellosen Machenschaften.
Besonders spannend ist die Beziehung zwischen Anne und ihrer Tochter Charlie, die mitten in der Pubertät steckt und ihrer Mutter mit ihrem Pferdewissen zur Seite steht. Die Kombination aus Krimi, Familiengeschichte und kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema Klonen macht diesen Roman zu einem fesselnden Leseerlebnis.
Stutenblut – Der Skandal
Im zweiten Band wird Kommissarin Anne Moll erneut mit einem brisanten Fall konfrontiert: Ein Vertreter eines deutschen Pharmaunternehmens reist auf eine Stutenfarm nach Südamerika und entdeckt dort erschütternde Zustände. Kurz darauf wird in Mecklenburg ein Schweinebauer ermordet. Anne ermittelt und deckt Verbindungen zwischen Massentierhaltung, der Pharmaindustrie und illegalen Praktiken auf.
Auch in diesem Band spielt die Beziehung zwischen Anne und ihrer Tochter Charlie eine wichtige Rolle. Die Autorin verwebt geschickt persönliche Geschichten mit gesellschaftskritischen Themen und schafft so einen Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Anna Castronovo gelingt es, in ihren Pferdekrimis packende Kriminalfälle mit kontroversen Themen zu verknüpfen. Ihre Bücher sind nicht nur für Pferdeliebhaber:innen interessant, sondern für alle, die sich für spannende Geschichten mit Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz begeistern.
Wer mehr über die Autorin und ihre Werke erfahren möchte, denen kann ich nur empfehlen, schaut unbedingt mal auf ihrer Website vorbei! 👉 Anna Castranovo
Dort gibt es noch mehr Bücher, die euch begeistern werden, Leseproben und ganz viel Hintergrundinformationen zur Autorin und ihren Romanen. Ich kann nur nochmal betonen: Nicht nur lesenswert – sondern berührend!
Als Pferdenärrin mit Herz war ich sofort begeistert, als ich durch ein Gewinnspiel auf Anna Castronovos Pferdekrimis aufmerksam wurde – und tatsächlich: Ich hatte das Glück, den ersten Band Black Night – Das Experiment zugeschickt zu bekommen. Jippihhh! Und schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Annas Schreibstil ist bildhaft, flüssig und emotional mitreißend – ihre Sprache hat mich sofort gepackt.
Was mich besonders berührt hat: Die Mischung aus spannendem Kriminalfall, fundiertem Hintergrundwissen und einer authentischen Hauptfigur. Anne Moll, Mutter einer Teenagerin, wirkt so echt, so nachvollziehbar – auch weil sie emotional an ihre Grenzen stößt. Diese Facette hat mich persönlich tief berührt, weil sie zeigt, wie vielschichtig Muttersein (auch abseits des Sattels) sein kann.
Was Anna Castronovo hier geschaffen hat, ist nicht nur lesenswert, sondern wichtig. Denn sie nimmt sich Themen an, über die viel zu selten gesprochen wird – kriminelle Machenschaften im Pferdesport, ethische Grenzüberschreitungen, und die Schattenseiten eines Systems, das sonst oft nur für Glanz und Medaillen bekannt ist.
Ich möchte Annas Bücher deshalb nicht nur empfehlen, weil sie spannend und gut geschrieben sind – sondern auch, weil ich es für wichtig halte, dass diese Missstände öffentlich gemacht werden. Und weil ich weiß: Leser:innen, die Pferde lieben, werden mit diesen Büchern eine echte literarische Entdeckung machen.
Wer ist Anna Castronovo?
Anna Castronovo ist eine Autorin, die das Schreiben liebt, seit sie sprechen kann. Bereits im Kindergarten diktierte sie ihr erstes Buch. Heute ist sie nicht nur erfolgreiche Autorin, sondern auch erfahrene Journalistin mit fundiertem Fachwissen rund ums Pferd.
Während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Fachzeitschrift BAYERNS PFERDE eignete sie sich umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Reitlehre, Zucht & Sport, Pferdemedizin, Haltung und Recht an. Seit 2013 arbeitet sie als freie Journalistin für zahlreiche Fachzeitschriften. Pferde sind für Anna nicht nur Beruf, sondern auch Herzenssache – sie reitet seit ihrer Kindheit, besitzt ein eigenes Pferd und verfügt über eine Ausbilderlizenz.
Als Autorin wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 gewann ihr historischer Roman Klosterkind den Skoutz Award. Ihre Werke Fluch der Saline und Kaktusfeigen standen auf der Shortlist für den Tolino Newcomer-Preis – ersterer auch für den Lovelybooks-Leserpreis.
Privat schlägt Annas Herz für Italien. Nach dem Abitur lebte sie eine Zeit lang in ihrem Lieblingsland, lernte Italienisch, legte die Übersetzerprüfung ab und heiratete in eine sizilianische Großfamilie ein. Heute lebt sie in München und verbringt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern jedes Jahr mehrere Wochen am Meer – dort entstehen auch ihre Romane.
Diese persönliche Mischung aus Liebe zu Sprache, Pferden und Natur prägt ihre Bücher – und macht sie zu einer Stimme, die in meinen Augen heraussticht. Nun aber mehr zu ihren Büchern:
Ein Blick in die dunklen Ställe: Die Pferdekrimis von Anna Castronovo
In der Welt des Pferdesports glänzen Medaillen und Pokale – doch was verbirgt sich hinter den Kulissen? Die Journalistin und Autorin Anna Castronovo nimmt uns mit auf eine spannende Reise zu den Schattenseiten des Reitsports. Mit ihren beiden Pferdekrimis „Black Night – Das Experiment“ und „Stutenblut – Der Skandal“ beleuchtet sie Themen wie Klonen, Massentierhaltung und die Machenschaften der Pharmaindustrie.
Black Night – Das Experiment
Im ersten Band der „Black-Night-Pferdekrimis“ steht Kommissarin Anne Moll vor einem mysteriösen Fall: Auf einem Dressurturnier taucht plötzlich der Doppelgänger eines berühmten Pferdes auf – und verschwindet nach einem verpatzten Start genauso schnell wieder. Kurz darauf wird sein Reiter tot in den Peene-Sümpfen gefunden. Anne beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Netzwerk aus illegalem Pferdeklonen und skrupellosen Machenschaften.
Besonders spannend ist die Beziehung zwischen Anne und ihrer Tochter Charlie, die mitten in der Pubertät steckt und ihrer Mutter mit ihrem Pferdewissen zur Seite steht. Die Kombination aus Krimi, Familiengeschichte und kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema Klonen macht diesen Roman zu einem fesselnden Leseerlebnis.
Stutenblut – Der Skandal
Im zweiten Band wird Kommissarin Anne Moll erneut mit einem brisanten Fall konfrontiert: Ein Vertreter eines deutschen Pharmaunternehmens reist auf eine Stutenfarm nach Südamerika und entdeckt dort erschütternde Zustände. Kurz darauf wird in Mecklenburg ein Schweinebauer ermordet. Anne ermittelt und deckt Verbindungen zwischen Massentierhaltung, der Pharmaindustrie und illegalen Praktiken auf.
Auch in diesem Band spielt die Beziehung zwischen Anne und ihrer Tochter Charlie eine wichtige Rolle. Die Autorin verwebt geschickt persönliche Geschichten mit gesellschaftskritischen Themen und schafft so einen Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Anna Castronovo gelingt es, in ihren Pferdekrimis packende Kriminalfälle mit kontroversen Themen zu verknüpfen. Ihre Bücher sind nicht nur für Pferdeliebhaber:innen interessant, sondern für alle, die sich für spannende Geschichten mit Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz begeistern.
Wer mehr über die Autorin und ihre Werke erfahren möchte, denen kann ich nur empfehlen, schaut unbedingt mal auf ihrer Website vorbei! 👉 Anna Castranovo
Dort gibt es noch mehr Bücher, die euch begeistern werden, Leseproben und ganz viel Hintergrundinformationen zur Autorin und ihren Romanen. Ich kann nur nochmal betonen: Nicht nur lesenswert – sondern berührend!

KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.

14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.

12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.






