Die geheimnisvolle Welt des Autoren-Pseudonyms - Wie viele Identitäten stecken in dir?
Tami Leysing • 4. Juni 2024
Die geheimnisvolle Welt des Autoren-Pseudonyms - Wie viele Identitäten stecken in dir?
23/2024
In den Tiefen unserer Persönlichkeit verbirgt sich eine Welt voller kreativer Möglichkeiten und geheimnisvoller Identitäten. Der Einsatz eines Pseudonyms kann nicht nur die eigene Persönlichkeit zum Leben erwecken, sondern auch Türen für die künstlerische Entfaltung öffnen. Entdecke mit mir die faszinierende Welt der Vielseitigkeit und wie ein Pseudonym oder Künstlername deine schriftstellerische Reise bereichern kann. Bereit, die Magie deines kreativen Seins zu entdecken?
1. Die Faszination hinter Autoren-Pseudonymen
Ein Pseudonym ist mehr als nur ein Deckname - es ist eine kreative Ausdrucksform, die es Autoren ermöglicht, verschiedene Identitäten zu erkunden und auszuleben. Das Duden-Wörterbuch bietet Hilfe bei der Suche nach dem perfekten Pseudonym, das zur eigenen Person passt. Im Internet finden sich zahlreiche Seiten, die Übersetzungen und Synonyme für originelle Künstlernamen liefern. Das gewählte Pseudonym verleiht dem Werk zusätzliche Authentizität. Ich weiß noch nicht wie viele Pseudonyme in mir schlummern und noch unentdeckt sind? Aber ich nehme dich mit in die Welt von Sandra Strehle und Tami Leysing
– lass deiner Kreativität freien Lauf!
2. Die Bedeutung von Pseudonymen in der Literaturwelt
In der Literaturwelt spielen Pseudonyme eine bedeutende Rolle. Autoren nutzen sie, um verschiedene Stilrichtungen oder Genres zu bedienen, ohne ihre Hauptidentität preiszugeben. Dabei geht es nicht nur um Anonymität, sondern auch um kreative Freiheit und Experimentierfreude. Ein Pseudonym kann einem Autor ermöglichen, neue Wege zu gehen und unerforschte literarische Gebiete zu erkunden. Ein Beispiel für ein Pseudonym ist George Orwell, der eigentlich Eric Arthur Blair hieß. Unter diesem Pseudonym verfasste er bekannte Werke wie "1984" und "Farm der Tiere". Ein weiteres Beispiel ist Mark Twain, der bürgerlich Samuel Langhorne Clemens hieß. Als Mark Twain schrieb er berühmte Romane wie "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" Es kann eine Art Schutzschild sein, das erlaubt, sich hinter einer anderen Identität zu verstecken und somit mutiger und offener zu schreiben. Die Entscheidung für ein Pseudonym ist oft ein bewusster Akt, der die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit des Autors widerspiegelt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie ein einziger Mensch unter verschiedenen Namen unterschiedliche Facetten seiner Kreativität zum Ausdruck bringen kann. Pseudonyme als kreative Ausdrucksform, z.B. schreibt eine Jugendbuch-Autorin
im besten Fall unter einem anderen Pseudonym, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt einen Psychothriller
oder Ratgeber
veröffentlichen möchte.
3. Wie findet man ein gutes Pseudonym?
Um ein gutes Pseudonym zu finden, ist es wichtig, sich zunächst über den Zweck des Pseudonyms im Klaren zu sein. Überlege, ob du Anonymität wahren möchtest oder ob das Pseudonym deine Persönlichkeit oder dein Fachgebiet widerspiegeln soll. Kombiniere persönliche Interessen, Hobbys oder Eigenschaften mit kreativen Elementen, um ein einzigartiges Pseudonym zu kreieren. Achte darauf, dass das Pseudonym leicht zu merken und auszusprechen ist, um einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen. Prüfe auch, ob das Pseudonym bereits von anderen Personen genutzt wird, um Verwechslungen zu vermeiden. Teste das Pseudonym in verschiedenen Kontexten, um sicherzustellen, dass es zu dir und deinem Schreibstil passt. Es kann hilfreich sein, Feedback von Freunden oder Kollegen einzuholen, um eine objektive Meinung zu erhalten. Letztendlich sollte das Pseudonym deine Persönlichkeit und deine Ziele als Autor*in authentisch widerspiegeln. Für meine Autorenkarriere habe ich das Pseudonym Tami Leysing gewählt. Eine bewusste Entscheidung, die mich an meine Kindheit und mein erstes eigenes Pony erinnert, eine Rappschimmel-Stute. Das ist ein Pferd, das in der Regel dunkel geboren wird und sich im Laufe der Zeit langsam zum rein weißen erwachsenen Pferd wandelt.
Leysing: gefunden auf frodur.de, der Datenbank für isländische Pferdenamen. Leysing steht für Schimmelstuten, abgeleitet aus der wörtlichen Übersetzung: Lösung, Schneeschmelze.
4. Verschiedene Genres - Deine Ausdrucksformen
Vielleicht fühlst Du Dich auch zu verschiedenen literarischen Genres hingezogen. Die ISILOVE-Reihe über Islandpferde von Tami Leysing ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich meine Liebe zu Tieren und Geschichten miteinander verbinden kann. Aber wer sagt, dass das alles sein muss? Lange Zeit bin ich dem Irrtum aufgelaufen, ich müsste mich in meinem Leben, in meiner beruflichen Karriere oder auch im Schreiben für den einen, einzigen Weg entscheiden. Erst jetzt im Laufe der Zeit gestehe ich mir ein, dass ich das nicht kann und auch gar nicht möchte. Die vielen Phasen in meinem Leben habe zu so unterschiedlichen Stärken und Vorlieben beigetragen, die nun endlich zum Ausdruck kommen wollen. Auch du könntest ebenso gut Liebesgeschichten-Geschichten schreiben oder in das Dialogmarketing eintauchen, wo Du direkt mit Deinen Kunden kommunizierst und ihre Wünsche und Bedürfnisse besser verstehst. Das sind bis heute meine Leidenschaften und ich möchte keine von ihnen missten.
5. Die Stärke unterschiedlicher Identitäten
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen mehrere Identitäten in sich tragen – beruflich wie privat. Du kannst eine erfolgreiche Marketing-Managerin
sein, Werbetexte verfassen oder Kommunikations- und Sales-Strategien entwickeln und gleichzeitig engagiert im Coaching
oder als Autorin
arbeiten. Die Rollen ergänzen sich gegenseitig. Die Erfahrungen aus dem Projektmanagement unterstützen mich zum Beispiel zielstrebig und strukturiert ins Thema Selfpublishing einzusteigen und der Leidenschaft dem Schreiben eine professionelle Note zu geben. Wertschätzende Begleiterin in Coaching-Sitzungen und Inspiration für andere kann ich nur sein, weil ich seit vielen Jahren in der Branche Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung und Training beschäftigt bin. Es folgten unterschiedliche Ausbildungen, ich habe viel Zeit und Geld investiert, um mich meinem Ziel – dem großen Ganzen – näher zu kommen. Mit Begeisterung saugte ich Praxis-Wissen auf, bin ins kalte Wasser gesprungen und mit Skills wieder aufgetaucht, die mir nun ermöglichen, inspirierenden Geschichten zu schreiben, empathisch und motivierend Menschen auf ihrem Weg zum Ziel zu begleiten und Unternehmen dabei zu unterstützen, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erkennen und die Sprache ihrer Zielgruppe zu entdecken.
Was haben alle Bereiche gemeinsam? Einfühlungsvermögen!
In jeder beruflichen Identität benötige ich die Fähigkeit mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen und die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Beim Schreiben erblicke ich die Welt durch die Augen meiner Protagonisten, beim Texten nehme ich die Bedürfnisse der Kunden meiner Auftraggeber wahr, im Coaching tauche ich tief in das Mindset meiner Klienten ein. Nichts ist so spannend, wie die Welt aus so unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und dabei durch jede einzelne Begegnung zu lernen.
6. Deine Vielseitigkeit ist Deine Stärke: Der Weg zu mehreren beruflichen Standbeinen
In der heutigen schnelllebigen Welt ist es wichtiger denn je, flexibel und vielseitig
zu sein. Vielleicht kennst Du das auch: Du hast verschiedene Interessen, Leidenschaften und verstehst dich als jemand, der mehr als nur einen Beruf ausübt. Du siehst, wie wertvoll
es sein kann, verschiedene berufliche Standbeine zu haben und sie zu deinem eigenen Weg zu verknüpfen. Alles beginnt damit, deine vielfältigen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen und anzuerkennen. Bist du ein kreativer Mensch, der gerne schreibt? Bist du motiviert
neue Ziele zu verfolgen? Steckst du in einer Sackgasse? Es könnte sein, dass dir nur eine winzige Kleinigkeit fehlt? Dann könnte das MUTmacher-Coaching genau das Richtige für dich sein. Hier lernst du dich selbst zu entdecken, Ängste zu überwinden und deine Ziele zu erreichen. Warte nicht auf morgen, sondern lebe deinen Traum. Lass mich deine Impulsgeberin sein, um komme deiner wahren Identität Stück für Stück näher.
Was auch immer Deine Träume und Ziele sind, sie sind erreichbar. Es ist eine Reise, und du bist nicht allein. Lass uns gemeinsam die Schritte gehen, die Dich dahin führen, wo Du hinmöchtest. Nutze Deine Vielseitigkeit als Antrieb. Jede Erfahrung, jeder Erfolg und jede Herausforderung bringt Dich weiter und formt Dich.
Zeig dich - Teile Deine Erfahrungen
Eine der kraftvollsten Dinge, die du und ich tun können, ist unsere Erfahrungen zu teilen. Ob durch Bücher, Blogs oder persönliche Gespräche im Coaching – deine und meine Geschichten können auch andere motivieren und inspirieren. Wir zeigen damit, dass es möglich ist, in unterschiedlichen Identitäten zu glänzen. Die Entscheidung für mehrere berufliche Standbeine ist eine Bereicherung. Sie ermöglicht es dir, deine Leidenschaften voll auszuleben und dabei ständig zu wachsen und zu lernen. Ich darf motivieren, inspirieren und unterstützen – alles auf meine ganz persönliche Weise. Mach den ersten Schritt und lass uns gemeinsam diese spannende Reise antreten.
Ob Einzelgespräch oder Heldenreise mit sechs oder sogar 12 Terminen. Alles ist möglich und ganz allein deine Entscheidung. Mehr zum MUTmacher-Coaching findest du über den Link.

KW37/2026 Was braucht es, um gut schreiben zu können? Talent? Eine besondere Begabung für Sprache? Die berühmte Inspiration, die hoffentlich genau dann auftaucht, wenn wir uns an den Schreibtisch setzen? Je länger ich selbst schreibe und je mehr Manuskripte ich als Lektorin begleite, desto weniger glaube ich daran, dass gutes Schreiben vor allem eine Frage des Talents ist. Für mich sind es drei Dinge, die viel entscheidender sind: Lesen. Schreiben. Überarbeiten. Sie gehören zusammen. Und wahrscheinlich hört keines davon jemals auf, wenn wir uns als Autor:innen weiterentwickeln wollen. Lesen verändert sich, sobald wir selbst schreiben Ich lese heute anders als früher. Natürlich kann ich mich noch immer in einer Geschichte verlieren. Aber irgendwo läuft inzwischen eine zweite Ebene mit. Warum funktioniert diese Szene so gut? Weshalb bin ich dieser Figur nach wenigen Seiten so nah? Warum möchte ich unbedingt wissen, was als Nächstes passiert? Und genauso: Warum verliere ich gerade das Interesse? Weshalb berührt mich dieser eigentlich dramatische Moment nicht? Warum fühlt sich ein Dialog künstlich an? Dieses Warum finde ich für das eigene Schreiben unglaublich wertvoll. Denn sobald wir beginnen, Geschichten nicht nur zu lesen, sondern ihre Wirkung zu hinterfragen, lernen wir etwas über unser Handwerk. Dabei können uns ausgerechnet Bücher besonders viel beibringen, die uns nicht gefallen. Statt einen Roman mit einem schnellen "Boah" einfach nicht meins zur Seite zu legen, können wir genauer hinschauen. Vielleicht fehlt der Hauptfigur ein Ziel, das wir wirklich verstehen. Vielleicht werden ihre Gefühle ausführlich erklärt, ohne dass wir sie erleben können. Vielleicht passiert auf zwanzig Seiten eine ganze Menge und trotzdem verändert sich nichts. Oder wir wissen längst, welche Wendung kommen wird, obwohl sie uns eigentlich überraschen sollte. Und irgendwann passiert etwas Spannendes: Wir erkennen dieselben Muster im eigenen Manuskript.

14/2026 Viele Autor:innen glauben, Spannung entstehe nur durch Verfolgungsjagden, Explosionen oder dramatische Wendungen. Doch die Wahrheit ist: Die stärkste Spannung entsteht oft dort, wo scheinbar „nichts“ passiert. In Blicken. In unausgesprochenen Gedanken. In Entscheidungen, die noch nicht getroffen wurden. Wenn du lernst, Spannung ohne Action zu erzeugen, schaffst du Geschichten, die Leser:innen wirklich fesseln – weil sie emotional involviert sind.

12/2026 Obsessive Liebe ist ein faszinierendes, aber auch gefährliches psychologisches Phänomen. Wenn der Wunsch entsteht, einen Menschen ganz für sich allein zu besitzen, können toxische Dynamiken entstehen. In diesem Beitrag erfährst du, wie sich obsessive Anziehung entwickelt und warum dieses Thema eine zentrale Rolle in meinem Psychothriller Harsardspiel – Im Netz der Begierde spielt.






